Werden die Pferde gewechselt?

Seehofer wird vom Saulus zum Paulus und macht das Konvertieren salonfähig. Dann will plötzlich auch Kanzlerin Merkel, die sich nur wenige Wochen vorher noch für eine freiwillige Lösung eingesetzt hat, die Nichtraucher besser schützen.

Was ist Nichtraucherschutz?

So begrüßenswert es ist, dass das Thema Nichtraucherschutz nun auch endlich die Toppolitiker in den Mund nehmen und die Diskussion sich auf breiter Basis verselbständigt, so wichtig ist es nun, den Begriff Nichtraucherschutz zu definieren. Schließlich kann man schon bei Kanzlerin Merkel zwischen den Zeilen Einschränkungen lesen und auch bei Seehofer ist noch nicht klar, wie weit er den Nichtraucherschutz ausdehnen möchte.

Horst Seehofer - Vom Saulus zum Paulus?

Horst Seehofer weiß sich in Szene zu setzen: Der Bundesverbraucherschutzminister entdeckt für sich den Nichtraucherschutz.

In "Bild am Sonntag" wird der Minister zitiert, er wünsche sich gesündere Luft zum Atmen und er wolle ein Rauchverbot in allen öffentlichen Einrichtungen. "Nur in Deutschland hinken wir weit hinterher."

Pro Rauchfrei produziert Nichtraucher-Magazin

München - Bereits seit einigen Monaten arbeitet Pro Rauchfrei an der Entwicklung eines Nichtraucher-Magazins. Das voraussichtlich vierteljährlich erscheinende Magazin wird in einer hochwertigen, modernen Aufmachung verlegt. Es ergänzt die Webseite, weil es noch ausführlicher auf aktuelle Entwicklungen im Bereich des Nichtraucherschutzes eingehen und zur Meinungsbildung in der Öffentlichkeit beitragen wird.

Als Erscheinungstermin für die Erstausgabe, die sich schwerpunktmäßig auf das Thema "Rauchfreie Gastronomie" konzentriert, wurde Ende Mai ins Auge gefasst. Zielgruppe des Magazins sind alle am Nichtraucherschutz Interessierten, die Politik und die Medien. Inserenten bietet das Magazin einen attraktiven Rahmen, um bundesweit nichtrauchende Menschen zielgerichtet über Angebote zu informieren. Das Magazin ist grundsätzlich

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Die wahre Gesinnung des Herrn Seehofer

Die wahre Gesinnung des Herrn Seehofer

Am 12. April 2006 war in vielen Zeitungen sinngemäß das zu lesen, was die WAZ sehr gut dargelegt hat:

Doch Verbraucherschutzminister Horst Seehofer (CSU) zeigt sich uneinsichtig. Zwar betont Ministeriumssprecherin Ulrike Hinrichs, der Nichtraucherschutz sei ein "besonderes Anliegen" ihres Chefs, doch gleichzeitig verweist sie auf eine Klage, die noch Rot-Grün beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) eingereicht hat. Es gehe um eine "verfahrenstechnische Frage", so Hinrichs. "Wir wollen nicht, dass die EU uns vorschreibt, welche Werbung wir drucken und senden dürfen." Das Urteil dazu warte man ab.

EU-Kommission erwägt Klage gegen Deutschland vor europäischem Gerichtshof

Pressemeldung

Berlin/München, 12.4.2006 - „Wir müssen mittlerweile davon ausgehen, dass wir in einer Tabakdiktatur leben“. Mit diesen drastischen Worten wird die derzeitige Situation in Deutschland durch den Vorsitzenden der bundesweit aktiven Nichtraucherlobby Pro Rauchfrei e.V., Siegfried Ermer beschrieben. Pro Rauchfrei unterstellt Vorsatz, wenn durch die deutsche Regierung wirksame Maßnahmen zur Eindämmung der Tabakepidemie hinausgezögert oder verhindert werden. Hilfe seitens der Deutschen Regierung erwartet der Verein nicht mehr. Deshalb unterstützt er voll und ganz die Absicht von EU-Gesundheitskommissar Kyprianou, Deutschland vor dem Europäischen Gerichtshof zu verklagen, weil es das Tabakwerbeverbot nicht in nationales Gesetz umsetzen will und als einziges europäisches Land dagegen klagt.

„Ohne die Unterstützung der EU schaffen wir es nicht, die Tabakdiktatur in Deutschland zu stürzen“, sagte Ermer

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Pro Rauchfrei attackiert Zigarettenautomaten

Mit einer Silvester-Aktion der besonderen Art geht Pro Rauchfrei e.V. ins Neue Jahr: Über Nacht haben Hunderte besorgter Bürger und Mitglieder des Vereins der Tabakindustrie bundesweit eine geklebt: An Tausenden von Zigarettenautomaten wurde der Riesenaufkleber

"JEDER ZIGARETTEN-AUTOMAT EIN STILLER KILLER"

angebracht. Der Publizist und Satiriker Klaus Klages hat die Kampagne konzipiert und zusammen mit der Dieter -Mennekes-Umweltstiftung produziert.

Mit dieser Protestaktion will Pro Rauchfrei die skandalösen Zustände bei der Tabakprävention von Kindern und Jugendlichen in Deutschland anprangern. Nirgendwo in der Welt gibt es so viele "Selbstbedienungs-Töter" wie in Deutschland: 720.000

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Beschreibung der Aktion "Jeder Zigaretten-Automat ein stiller Killer!"

Inhalt der Aktion

Hunderte besorgter Bürger und Mitglieder des Vereins Pro Rauchfrei haben bundesweit gegen freistehende Zigarettenautomaten demonstriert. Zu diesem Zweck wurden Riesenaufkleber mit der Aufschrift "Jeder Zigaretten-Automat ein stiller Killer!" auf tausende Zigarettenautomaten im gesamten Bundesgebiet aufgebracht. U.a. sind die Aufkleber in Berlin, Hamburg, dem Rhein-Main-Gebiet (darunter Frankfurt, Mainz u.a.), München und Erlangen zu finden.

Ziel der Aktion

Die Bevölkerung soll auf die Probleme unkontrollierbarer und freistehender Zigarettenautomaten aufmerksam gemacht werden, an denen sich Kinder und Jugendliche jeder Altersgruppe bequem, problemlos und anonym zu jeder Tages- und Nachtzeit bedienen können. Entgegen den Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes, welches die Abgabe von Tabak an Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren verbietet.

Die hohe Verfügbarkeit von Zigaretten in Deutschland, die die Verfügbarkeit

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Berechnung der jährlichen Tabakopfer

Wir weisen im Rahmen unseres Internetangebotes eine informationsbox mit den Zahlen der täglichen und jährlichen Tabakopfer aus. Sowohl rauchbedingte als auch passivrauchbedingte Opfer werden ausgewiesen.

Zahlenbasis

Rauchbedingte Todesfälle

Bezüglich der rauchbedingten Todesfälle gibt es für Deutschland widersprüchliche Angaben. Das Jahrbuch Sucht 2005 weist für Deutschland Zahlen zwischen 111.000 und 117.000 Todesfälle pro Jahr aus. Grund für die Schwankung sind leicht unterschiedliche Berechnungsgrundlagen.

Andere Quellen gehen von 120.000 bis 130.000 rauchbedingten Todesfällen pro Jahr aus. Pro Rauchfrei gibt die Zahl der rauchbedingten Todesfälle mit 120.000 an und verwendet so die Mitte zwischen den verschiedenen Angaben.

Passivrauchopfer

Die Zahl der jährlichen Passivrauchopfer wurde aus einer Studie des DKFZ übernommen. Dort wird die Zahl der jährlichen Passivrauchopfer mit 3.300 beziffert. Erfasst

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