Rauchen für Afrika?

Microsoft-Mitbegründer Bill Gates wurde von den G20-Ländern gebeten, auf ihrer nächsten Konferenz einen Vortrag zum Thema „Hilfe für Afrika“ zu halten. Schon jetzt gab er bekannt, dass er es für wichtig erachtet, dass Europa nicht an den Hilfsgeldern spart und auch weiter nachhaltige Hilfe leistet. Ein Vorschlag für mehr Hilfsgelder ist, die Tabaksteuer zu erhöhen und den Gewinn daraus Afrika zur Gute kommen zu lassen. Seiner Aussage nach entsteht dadurch eine „klare Win-Win-Situation“. Denn es würde die Anzahl der Raucher zurück gehen und die Staaten hätten mehr Geld für Afrika. Dieses würde er vor allem verwenden, um nachhaltige Landwirtschaft zu fördern und auch die medizinische Entwicklung hätte dieses Geld bitter nötig. Wie sich diese Verwendung der Tabaksteuer auf das Bild der Zigarette auswirkt, erörtert Gates jedoch nicht weiter. Möglich ist, dass diese Verwendung der Tabaksteuer zur Folge hat, dass die Zigarette im öffentlichen Bild viel positiver da steht als bisher.

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"Wir suchen den Nichtraucher-Konsens!"

 Auf der Hauptversammlung von Pro Rauchfrei e.V. am 21. / 22. Oktober wurden Siegfried Ermer in seinem Amt als Vorstandsvorsitzender und Andreas Zeilinger als Vorstand für Finanzen bestätigt. Stephan Weinberger, unser Referent der Beschwerdestelle, wurde außerdem als neuer Vorstand gewählt und ersetzt den bisherigen Vorstand Patrick Kast, der sich in den kommenden zwei Jahren verstärkt um die Berliner Landesebene kümmern und die Verbandspolitik auf Bundes- und Europaebene vertreten wird.

Siegfried Ermer und Stephan Weinberger standen unserem Redakteur Nils Mehnert Rede und Antwort und erzählten, wie es mit Pro Rauchfrei e.V. weitergehen soll und welche Ziele der Verein in Zukunft verfolgt.

 

Resolution zum Schutz aller Kinder vor schädlichem Tabakrauch – Konvention gegen alle Formen von Gewalt

Auf seiner diesjährigen Hauptversammlung in Berlin (hier wurde Deutschlands inzwischen größter Nichtraucherverein 2004 auch gegründet) hat Pro Rauchfrei e.V. eine Resolution zum Schutz aller Kinder vor schädlichem Tabakrauch einstimmig verabschiedet.

Pro Rauchfrei verlangt darin, dass jedem Kind das Recht zugestanden werden muss, in einer rauchfreien Umgebung aufwachsen zu können. Während in Kindertagesstätten das Rauchen auch in Abwesenheit von Kindern verboten ist, ist jedes zweite Kind zu Hause rund um die Uhr dem giftigen Tabakrauch seiner Eltern ausgesetzt.

In Deutschland sterben täglich drei Kinder, weil sie das Pech hatten, in einen Raucherhaushalt hinein geboren worden zu sein. Allein 300 Kinder sterben jährlich am sogenannten Kindstod, der mit dem Rauchen der Eltern in Verbindung gebracht wird. Zudem werden viele tausend Kinder nachhaltig für ihr Leben gesundheitlich geschädigt.

Konkret fordert Pro Rauchfrei daher Politik und Justiz auf, die

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Hauptversammlung von Pro Rauchfrei

An diesem Wochende fand die Hauptversammlung von Pro Rauchfrei in Berlin statt, der Gründungsstätte des Vereins im Jahr 2004.

Hinweis: Weil es leider immer wieder vorkommt, dass die Berichte nicht sorgfältig gelesen werden, weisen wir explizit darauf hin, dass farblich markierte und herausgehobene Wörter einen Link enthalten, der Sie zu weiterführenden Informationen leitet.

Für unsere betragszahlenden Vollmitglieder wollen wir in Kürze einen speziellen Bereich anbieten, wo diese sich die Folien aus der Hauptversammlung ansehen können.

  • Zahlreich und bei bester Stimmung beschäftigten sich die Teilnehmer mit den drei wichtigsten Zielen von Pro Rauchfrei:
  1. Recht eines jeden Kindes auf eine rauchfreie Erziehung
  2. Einheitlicher Nichtraucherschutz in allen deutschen Gaststätten nach bayerischem
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Grüne für umfassendes Gaststätten-Rauchverbot in Nordrhein-Westfalen

von Nils Mehnert

 

Die Grünen haben sich auf ihrem kleinen Parteitag am 8. Oktober für einen absoluten Nichtraucherschutz in der Gastronomie nach bayerischem Vorbild entschieden. Es soll nicht nur in der Gastronomie und bei Brauchtumsveranstaltungen keine Zigarette mehr zu sehen sein, sondern auch in Sporthallen und Aulas, „damit Jugendliche und Kinder besser geschützt werden können", heißt es. Der Koalitionspartner SPD stimmt dem Schutz von Kindern und Jugendlichen zu, ist sich aber noch nicht sicher, wenn es um die Gastronomie geht. Damit könnte die Regierung schon Mitte nächsten Jahres vor einem festen Beschluss stehen. Der Vorsitzende von Pro Rauchfrei, Siegfried Ermer, steht dem positiv gegenüber. "Die SPD muss endlich mal Flagge bekennen und nachziehen, denn bisher gab es absoluten Nichtraucherschutz nur in Ländern, die von der Union regiert werden."

 

Pro Rauchfrei weist Forderung des DeHoGa als unverschämt zurück

In Ergänzung seiner Pressemitteilungen zur Absicht der Landesregierung, ein echtes Nichtrauchergesetz zu erlassen, weist Pro Rauchfrei e.V. die Forderung des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DeHoGa) zurück, Wirte müssten für ev. Umbaukosten entschädigt werden. 

„Wenn jemand die Wirte für Fehlinvestitionen in Raucherräume entschädigen müsste, dann ist es der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DeHoGa) und nicht der Steuerzahler“, so Siegfried Ermer, Vorstandsvorsitzender Pro Rauchfrei e.V.

Pro Rauchfrei macht den DeHoGa für die Irrungen bei den Nichtrauchergesetzen in Deutschland seit Jahren als Hauptverantwortlichen aus. Seine Nähe zur Tabakindustrie hat dazu geführt, dass er die Wirte erst mit Angstszenarien (Umsatzrückgänge) zum Widerstand aufstachelte, und als das nichts half, mit falschen Versprechungen und

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Der nächste Dominostein muss fallen - NRW muss rauchfrei werden

Pro Rauchfrei e.V  unterstützt die Absicht der Landesregierung von NRW ein echtes Nichtraucherschutzgesetz ohne Ausnahmen wie in Bayern und dem Saarland einzuführen.

"Es hat nichts mit 'Regulierungswut' zu tun, wenn ein Staat seiner verfassungsgemäßen Pflicht nachkommt und seine Bürger vor Anschlägen auf ihre Gesundheit schützt. Nur ein Gesetz ohne Ausnahmen gibt Wirten die gleichen Wettbewerbsbedingungen, schützt alle Gäste, ob jung oder alt, ob gesund oder krank, schützt die Arbeitnehmer und kontrolliert sich fast von selbst“, so Siegfried Ermer, Vorstandsvorsitzender von Pro Rauchfrei.
Schließlich ist Tabakrauch das gesundheitsschädlichste Umweltgift in Innenräumen und verantwortlich für zahlreiche Erkrankungen und frühzeitigen Tod.

Pro Rauchfrei als Mitinitiator des Bay. Volksentscheids für einen echten Nichtraucherschutz fordert den Gaststättenverband auf, endlich seine Lobbyarbeit für die Tabakindustrie zu beenden und sich darum zu...

Ärztekammerpräsident Günther Jonitz muss gehen - Skandal weitete sich aus

Nichtraucherverband sammelt in nur 27 Stunden bereits 300 Unterschriften für Rücktritt/Abwahl des Berliner Ärztekammerpräsidenten und Vorstands der Bundesärztekammer Günther Jonitz. 

Im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit als Tabaklobbyist verlangt Deutschlands größter Nichtraucherverband Pro Rauchfrei e.V. weiterhin., dass der Berliner Ärztekammerpräsident Günther Jonitz, wenn er schon nicht selbst von allen seinen Ämtern zurücktritt, als Präsident der Berliner Ärztekammer und Vorstand der Bundesärztekammer abgewählt wird.

Über seine Internetseite www.pro-rauchfrei.de ruft der Verband alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich in eine Unterschriftenliste zur Abwahl von Herrn Jonitz einzutragen.

"Wir werden es niemals mehr dulden, dass besonders Personen in öffentlichen Ämtern sich als Erfüllungsgehilfen einer skrupellosen Tabakindustrie betätigen, um deren menschenverachtenden

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Günther Jonitz, Präsident der Ärztekammer Berlin, muss gehen

Pro Rauchfrei e.V. fordert den Präsidenten der Berliner Ärztekammer zum Rücktritt von all seinen Ämtern auf

"Wenn sich ein Arzt, noch dazu in einer öffentlich exponierten Stellung, von der Tabakindustrie derart instrumentalisieren lässt, dass er gegen alle wissenschaftlichen Erkenntnisse und Vernunft dem Rauchen sogar in Krankenhäusern das Wort redet, dann muss er von allen seinen Ämtern in der Ärzteschaft zurücktreten. Wer solchen Schwachsinn äußert, hat sich akademisch diskreditiert und darf nicht erwarten, dass man seinen Doktortitel noch ernst nimmt“, so Siegfried Ermer, Vorstandsvorsitzender von Pro Rauchfrei. Und aus dem Vorstand der Bundesärztekammer muss er sofort ausgeschlossen werden, verlangt Pro Rauchfrei.

Für den Verband ist es bezeichnend, wie stark noch immer die Verfilzung von Tabakindustrie und Medizin in Deutschland ist, dass ein tabaksüchtiger Arzt in so exponierte Positionen gelangt. Es wird daran erinnert,

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Günther Jonitz, Präsident der Ärztekammer Berlin, muss gehen

Pro Rauchfrei e.V. fordert den Präsidenten der Berliner Ärztekammer zum Rücktritt von allen seinen Ämtern auf

"Wenn sich ein Arzt, noch dazu in einer öffentlich exponierten Stellung, von der Tabakindustrie derart instrumentalisieren lässt, dass er gegen alle wissenschaftlichen Erkenntnisse und Vernunft dem Rauchen sogar in Krankenhäusern das Wort redet, dann muss er von allen seinen Ämtern in der Ärzteschaft zurücktreten. Wer solchen Schwachsinn äußert, hat sich akademisch diskreditiert und darf nicht erwarten, dass man seinen Doktortitel noch ernst nimmt“, so Siegfried Ermer, Vorstandsvorsitzender von Pro Rauchfrei. Und aus dem Vorstand der Bundesärztekammer muss er sofort ausgeschlossen werden, verlangt Pro Rauchfrei.

Für den Verband ist es bezeichnend, wie stark noch immer die Verfilzung von Tabakindustrie und Medizin in Deutschland ist, dass ein tabaksüchtiger Arzt in so exponierte Positionen gelangt. Es wird daran erinnert,

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Auch Nichtraucherverband hält Hamburger Nichtrauchergesetz für verfassungswidrig

Deutschlands größter Nichtraucherverband Pro Rauchfrei e.V. begrüßt ausdrücklich die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Hamburg das geltende Nichtrauchergesetz durchs Bundesverfassungsgericht auf seine Verfassungsmäßigkeit hin überprüfen zu lassen.

"Schon seit 2007 hielten wir Gesetze, die einen Teil der Gastonomen übervorteilt für wettbewerbs- und damit verfassungswidrig. Wir haben die Hamburger Regelung zwar nicht für glücklich empfunden aber sie toleriert, weil sie dem Nichtraucherschutz besser dient, als die Gesetze in anderen Ländern. Jedoch sorgt nur ein echter Nichtraucherschutz ohne Ausnahmen wie in Bayern und dem Saarland für gleiche Wettbewerbschancen, dem Schutz aller Angestellten in der Gastronomie und für eine einfache Überprüfung der Gesetzestreue", so Siegfried Ermer, Vorstandsvorsitzender von Pro Rauchfrei.

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Pro Rauchfrei Mailaktion löst Reaktionen bei Politikern aus

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