Hauptversammlung mit Rekordbeteiligung – Ein voller Erfolg

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Bild StS

Ohne einem Protokoll inhaltlich vorzugreifen, soll hier ein erster Überblick über die diesjährige Hauptversammlung (HV) in Frankfurt gegeben werden.

Die überaus tolle Stimmung und sachbezogene Arbeit auf der HV wurde vor allem durch das erfolgreiche Volksbegehren in Bayern und der Hoffnung einer Auswirkung auf die anderen Bundesländer getragen.

Die Tagung stand unter dem Motto „Warum es Pro Rauchfrei gibt – Grundsätze und Grenzen beim Nichtraucherschutz".

 

  • Beeindruckender Vortrag von Thilo Baum über „Wie das Rauchen funktioniert“ und warum auch Einrichtungen aus dem Gesundheits- oder Krankenbereich (z.B. Krebs) kein nachhaltiges Interesse an verringerten Raucherzahlen haben bzw. warum sie sogar vom Rauchen profitieren.
  • abendessen Bild PR: Gemütlicher und froher Vorabendtreff (Nachfeier erfolgreicher Volksentscheid in Bayern)

          siggipatrick_2Bild PR: Siegfried Ermer (links), Patrick Kast (rechts)

  • * Ausführlicher Geschäftsbericht des Vorstandsvorsitzenden Siegfried Ermer zeigt Stärken und Chancen für die zukünftige Arbeit von Pro Rauchfrei auf.
  • * Großer Vertrauensbeweis der Mitglieder für die Arbeit von Pro Rauchfrei.
  • Entlastung Vorstand mit 40 JA-Stimmen, 1 NEIN-Stimme, 1 Enthaltung (Vorstand hatte kein Stimmrecht)
  • Entlastung Rechnungsprüfer: 43-JA-Stimmen, 1 Enthaltung (Rechnunsprüfer hatten kein Stimmrecht)
  • * Alle Kern-Bundesländer konnten mit Landesvertretern neu besetzt werden (Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen, Niedersachsen, Berlin-Brandenburg). Ausdrückliches Lob für die Aktivitäten in Hamburg und Berlin
  • * Pro Rauchfrei stellt neue Mandatsträger vor: Verbands-Justiziar, Referenten der Beschwerdestelle und für Sonderaufgaben, Leiter des EDV- und Internetarbeitskreises
  • * Hauptschwerpunkte der Arbeit von Pro Rauchfrei bleibt ein fairer Nichtraucherschutz, der Nichtraucher schützt und Raucher mit einbezieht.

o   Rauchfreie Gaststätten in allen Bundesländern ohne Ausnahmen

o   Das Recht aller Kinder auf eine rauchfreie Erziehung und Lebensumgebung

o   Das Grundrecht auf rauchfreies Wohnen

* Toleranz gegenüber

o   Snus (Kautabak)

o   Wasserpfeifen (Shisha), sofern nicht in Gaststätten

o   Elektrische Zigaretten nur, wenn nachgewiesen wurde, dass keine Schadstoffe oder Gifte (Nikotin) in die Umwelt gelangen (Nachweis der Unbedenklichkeit liegt beim Erzeuger). Öffentliche, nicht von der Tabakindustrie beeinflusste Forschungseinrichtungen (z.B. DKFZ) sollten mit eigenen Versuchen die von den Herstellern zugesagten Werte überprüfen. Eine Verkaufszulassung in Deutschland muss davon abhängig gemacht werden

  • * Weitere Schwerpunkte in 2010

o   Pilotprojekt und Musterprozesse zum rauchfreien Wohnen

o   Mitgliedergewinnung

o   Aktion „Für echten Nichtraucherschutz in meinem Bundesland und in Deutschland“ bevorzugt zu den Landtagswahlen

o   Internet-Arbeitskreis nachhaltig etablieren

o   Arbeiten der Landesvertretungen intensivieren

  • * Nächste Hauptversammlung am 22. Oktober 2011 in Berlin (mit dem beliebten Vorabendtreff am 21.10.2011 und einem interessanten Rahmenprogramm). Bitte schon jetzt im Terminkalender vormerken!

Weitere Eindrücke von der Hauptversammlung (Bilder PR)

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