Für ein Tabakwerbeverbot ohne Schlupflöcher

Nach so vielen Appellen, Petitionen und gescheiterten Gesetzesvorlagen scheint jetzt ein tonangebender Teil von Unionspolitikern bereit für die Umsetzung der WHO-Rahmenrichtlinie von 2003 zu sein, die vor 14 Jahren in Deutschland ratifiziert wurde. Dabei kommt es aber darauf an, keine halben Sachen zu machen.

Das Tabakwerbeverbot sollte mindestens umfassen:

  • ein komplettes Verbot von Tabak-Außenwerbung, inklusive der Außenbereiche von Verkaufsstätten
  • ein komplettes Verbot von Tabak-Kinowerbung
  • die komplette Entfernung von Tabakautomaten im öffentlichen Raum
  • Ein Verbot von Sponsoring, sei es von Parteitagen, Konzerten oder sonstigen Veranstaltungen
  • Werbung an Monitoren in Verkaufsräumen, die sich besonders an Kinder und Jugendliche richten, z.B. im Kassenbereich, an Süßigkeiten- und
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Brennpunkt Shishabars

Gefährliche Orte für junge Gäste

Vektorgrafik Wasserpfeife6.2.2018  Dass Minderjährige entgegen dem Jugendschutz zu häufig Zutritt zu Orten bekommen, an denen sie nicht sein dürften, weiß man. Es ist auch bekannt, dass Shisha-Rauchen ein Trend gerade bei jüngeren Leuten ist, teils leider auch bei Nichtrauchern. Wie tödlich Kohlenmonoxid sein kann, wird gerade wieder durch den tragischen Tod einer Familie in Esslingen ins Bewusstsein gerufen, der vermutlich auf eine Undichtigkeit in einer Gastherme zurückzuführen ist.
Durch Kohlenmonoxid- (CO-) Vergiftungen in Shishabars (bzw. -lounges oder -cafés) ist zwar anscheinend noch niemand zu Tode gekommen, aber Lebensgefahr bestand in nicht wenigen Fällen bereits. Allein das Uniklinikum

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Schockfotos und Co nicht Dalli Dalli

Es ist gut, dass die neue Tabakrichtlinie viele Stolpersteine überwunden hat und endlich verabschiedet ist. Trotzdem werden wir nicht in die Höhe springen und wie einst Hans Rosenthal in „Dalli Dalli“ „Das ist Spitze!“ rufen.

Wie John Dalli findet Pro Rauchfrei Einheitsverpackungen für Zigaretten weitaus wirkungsvollerAls Befürworter einer klaren Regulierung von Tabakprodukten tun wir es nicht, weil die Entstehung der Tabakrichtline mit Skandalen und massiven Beeinflussungsversuchen von Tabak-Lobbyisten verbunden ist. Allen voran der erzwungene Rücktritt des „Vaters“ der Richtlinie John Dalli im Oktober 2012. Die Begleitumstände dieses „Tobaccogate“ sind

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Deutschland nach wie vor Schlusslicht beim Nichtraucherschutz in Europa

Wie ein heute (22.02.2013) veröffentlichter Bericht der EU-Kommission zur Tabakkontrolle in der EU ausweist, gehört Deutschlandnach wie vorzur Gruppe der EU-Länder, die ihre Bürger am schlechtesten vor Tabakqualm schützen. 

Zudem belegt der Bericht ein weiteres Mal, dass die immer wieder vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DeHoGa) vorgebrachten Behauptungen, Rauchverbote würden sich negativ auf die Einnahmen von Bars und Restaurants auswirken, reine Hetze sind und nur die Abhängigkeit und Unterwanderung des Verbands durch die Tabakindustrie erkennen lassen. Wie der Kommissionsbericht nämlich ausführt, sind „die wirtschaftlichen Auswirkungen begrenzt, neutral oder langfristig sogar positiv“.

Aus dem Bericht geht außerdem deutlich hervor, dass in einigen

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Warum wir Helmut Schmidt nicht anzeigen (aber diese blonde Frau aus dem Fernsehen, die bisher keiner kannte, suchten)

06.02.2013 Ja, man mag sich ruhig streiten über unseren Fahndungsaufruf (eine Anzeige hatten wir nur angedroht, aber nicht gestellt) nach einer blonden BR-Mitarbeiterin, die bei einer Karnevalsveranstaltung das Rauchen simulierte. Aber eines ist doch sicher: Es wird wieder über Nichtraucherschutz diskutiert. Das war uns wichtig, besonders weil auch Zuschauer aus anderen Bundesländern irritiert waren.

Viele Leser unserer Seite haben uns geschrieben und gefragt: Warum interessiert Ihr Euch so sehr dafür, wenn da im Fernsehen mal eine Raucherin eingeblendet wird? Es sei gesagt: Wir haben nichts gegen Frau Degmair persönlich. Aber wir haben etwas dagegen, dass die deutsche Fernsehwelt immer wieder mit Product Placement der Tabakindustrie unterwandert wird. Bayern ist froh, dass es endlich einen funktionierenden Nichtraucherschutz-Kompromiss in

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Rauchen im Fernsehen

Fasching Helau

Wir haben unseren Fahndungsaufruf eingestellt, nachdem uns der BR bestätigt hat, dass es sich bei der Zigarette in der  von uns geschätzten Kultsendung "Fastnacht in Franken" um eine Attrappe gehandelt hatte und diese Szene vom Bayerischen Fernsehen selbst inszeniert war.

Wir haben damit unser Ziel erreicht, gegen die ständige Inszenierung des Rauchens und dessen Requisiten in deutschen Fernsehproduktionen zu protestieren. Schließlich haben sich auch Zuschauer bei uns gemeldet und "irritiert" wegen dieser Zigarette gezeigt. Unsere Antwort an den BR:

Fahndungs-Aufruf

Fahndungsaufruf

 

03.02.2013  Wir suchen die Frau, die am 1. Febr. 2013 bei der Fränkischen Fastnacht in Veitshöchheim trotz Rauchverbot geraucht hat.

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Rauch bleibt Rauch und schädlich – ob gegessen wird oder nicht

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