Frohe Weihnachten 2017

Fröhliche, friedliche Weihnachten und ein erfolgreiches, rauchfreies Jahr 2018

wünschen wir allen unseren Mitgliedern, Unterstützern, Freunden, Facebook-Fans und Seitenbesuchern!

Gemeindeschwindel fliegt auf

Hartnäckigkeit von PR zahlt sich für viele Schülerinnen und Schüler aus

15.12.2015: Einem Artikel der Süddeutschen Zeitung vom Juli 2015 war zu entnehmen, dass die Gemeinde Weichs im Landkreis Dachau per Gemeinderatsbeschluss das gesetzlich geltende Rauchverbot auf einem Grundschulgelände aufgehoben hatte. Mit einer Beschwerde bei der zuständigen Kommunalaufsicht erreichte Pro Rauchfrei, dass der Gemeinderat seinen entsprechenden Beschluss aufhob und den Nichtraucherschutz auf dem Schulgelände umsetzte.

So sollte es wenigstens sein, so war es vom Gemeinderat gegenüber der Kommunalaufsicht behauptet worden. Jedoch war in den Protokollen der Gemeinderatsitzungen nichts von einem solchen Beschluss zu lesen, weshalb Pro

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Münchner Raucher müssen sich warm anziehen

Ab heute, 01.01.2015,  ist ein Münchner Geheimtipp rauchfrei

Die Location mitten in München entdeckte unser Pro Rauchfrei Außendienst eher zufällig. Durch einen Eingang neben einem bekannten Restaurant gelangt man in einen überdachten und von allen Seiten umschlossenen Innenhof, in dem es auch mitten im Winter gemütlich warm ist und das wie ein normaler gastronomischer Betrieb, mit Bedienung, Speisen und Getränken, geführt wird. Auf den Tischen Aschenbecher, an fast allen Tischen Raucher. Drinnen im Restaurant werden die Gäste, sofern sie möchten, mit einem breiten Angebot von Rauchwaren versorgt. 

Rainer Nickel, Vorstandsmitglied von Pro Rauchfrei, nahm kurzerhand

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Pro Rauchfrei unterstützt die Aktion „Schüler protestieren gegen Kinderarbeit auf Tabakplantagen“

09.12.2013: Die Vertretung von Pro-Rauchfrei-NRW hat die Aktion des Vereins „Aktion Weißes Friedensband e. V.“ und der Klasse 6a der Realschule Freiherr-vom-Stein durch den Besuch einer Projektstunde unterstützt.

Die Klasse 6a der Freiherr-vom-Stein-Realschule protestierte zusammen mit FRIEDENSBAND und Pro-Rauchfrei auf dem Schulhof gegen ausbeuterische Kinderarbeit auf Tabakplantagen. Anlass war eine Audienz beim fiktiven Tabakindustriellen „König-Düssel-Tabak“. Die SchülerInnen trugen dem Tabak-König ihre Forderungen vor und führten mit ihm eine hitzige Diskussion

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Nichtraucherschutz in der Binnenschifffahrt – Ausnahmen sind von Übel

13.12.2013: Ganz deutlich zeigt sich dies am Nichtrauchgebot für die Außenbereiche der Bayerischen Linienschifffahrt vom09.04.2012, das – so gut und richtig es ist - zu einer Wettbewerbsverzerrung führt. Pro Rauchfrei hat diesen Umstand nicht nur öffentlich gemacht, nachzulesen im News-Archiv, sondern setzt sich aktiv für eine Vereinheitlichung des Nichtraucherschutzes auf allen deutschen Binnengewässern ein.

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Gute Vorsätze fürs neue Jahr? Das Smartphone unterstützt beim Rauchfrei werden!

Was Smartphones so beliebt macht, sind die vielen tausend Mini-Programme (Apps), die man sich aus dem Internet herunterladen kann. In zahlreichen Alltagssitationen kommen solche Apps zum Einsatz, etwa als Wasserwaage, Dezibelmesser oder Kochbuch.

Auch dem aufhörwilligen Raucher gibt das Smartphone Hilfestellung: Verschiedene Anwendungen bieten die Möglichkeit, sich seinen eigenen Nikotin-Entwöhnungscoach auf das Handy zu holen, um die bisher erreichten Erfolge zu dokumentieren und sich – wenn nötig – weitere Motivation zu verschaffen.

Ob Sie nun die App selbst nutzen oder Ihren Freunden empfehlen - folgende drei Tipps für das Betriebssystem Android könnten bei der Rauchentwöhnung nützlich sein.

Bundespräsident Wulff - auch für den Nichtraucherschutz moralisch nicht tragbar

In letzter Zeit ist Präsident Wulff ja ernsthaft in die Kritik geraten. Viele Menschen halten ihn nicht mehr für glaubwürdig (aktueller Deutschlandtrend Extra, ARD). Über die aktuellen Vorwürfe muss Pro Rauchfrei e.V. nicht urteilen. Wohl aber lohnt es sich, noch einmal einen Blick zurück in die Vergangenheit zu werfen:

Damals Ministerpräsident von Niedersachsen, war Wulff bekannt für seine engen Beziehungen zur Tabakindustrie. Im Jahr 2007 wollte er in seinem Land den Wirten zunächst völlig freie Wahl lassen. Pro Rauchfrei e.V. hatte ihn dann wegen Bestechlichkeit und Vorteilsannahme angezeigt: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,475538,00.html

Schließlich gab Wulff dem Druck auch aus den eigenen Reihen nach und Niedersachsen bekam zusammen mit Baden-Württemberg bereits im August 2007 ein im Vergleich zu heute relativ striktes

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Aigner will angeblich Tabakwerbung verbieten

In keinem anderen Land der EU ist Zigarettenwerbung bislang so wenig reguliert wie in Deutschland. Wir erinnern uns: im Land der Tabakindustrie hatte die Schröder-Regierung damals noch gegen die EU-Werberichtlinie geklagt - und verloren.

Doch die Plakatwerbung und Kinowerbung gibt es immer noch!

Laut diesem Pressebericht aber wohl nicht mehr sehr lange: http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.plakate-mit-zigaretten-werbung-bald-verboten.2f5a7649-b526-42a3-a90a-3081e8cc8192.html

Angeblich will Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) noch 2012 Tabakwerbung komplett verbieten und damit endlich eurpäische Standards auch bei uns einführen. Ob es der Druck aus Brüssel war, der

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Rauchverbots-Diskussion bei der Piratenpartei - Nichtraucherschutz ja, aber ...

Seit gut fünf Jahren gibt es in Deutschland die Piratenpartei. Während sie zu Beginn insbesondere durch netzpolitische Themen auf sich aufmerksam machen konnte, versuchen sich die Piraten nun zunehmend auch in anderen Politikfeldern zu positionieren. Sie verstehen sich dabei insbesondere als Freiheitspartei und so verwundert es nicht, dass die Piraten jüngst auf ihrem Bundesparteitag in Offenbach die Legalisierung von Drogen forderten.

Doch die Freiheit des einzelnen hat auch ihre Grenzen, nämlich dort, wo die des anderen eingeschränkt wird. Maßnahmen für einen Nichtraucherschutz sind also dort denkbar, wo die Freiheit des Nichtrauchers, in einer rauchfreien Umgebung zu leben, beeinträchtigt wird.

Rauchen an Schulen - Der Kampf gegen Windmühlen

Zwischen 2004 und 2008 sind Deutschlands Schulen gesetzlich rauchfrei geworden. Lehrern und Schülern ist seitdem das Rauchen im Schulgebäude und auf dem Schulgelände nicht gestattet. Auch die Einführung eines Raucherzimmers für Lehrer wurde 2010 vom Verwaltungsgericht Berlin eindeutig abgelehnt (AZ: VG 26 A 205.08): Der Erziehungsauftrag und damit die Vorbildfunktion von Lehrern für ihre Schüler hat Vorrang vor persönlicher Handlungsfreiheit.

So eindeutig die aktuelle Gesetzeslage auch ist, sie führt mitunter im Schulalltag zu kuriosen Bildern und paradoxen Situationen: Rauchende Schülerhorden blockieren Bürgersteige vor dem Schulzaun, sodass sich Passanten beschweren; zahlreiche Zigarettenstummel sammeln sich auf öffentlichen Gehwegen, was Anwohner empört; Lehrer verstecken sich zum Rauchen außer Sichtweite vor ihren Schülern auf dem Parkplatz; und

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Helmut Schmidt und die Zigaretten - Pro Rauchfrei distanziert sich von Anzeige gegen ARD

Ein Aschenbecher stand selbstverständlich zu Sendungsbeginn an der Seite des bekennenden Vielrauchers Helmut Schmidt. Die erste Zigarette zündete er sich dann nach knapp acht Minuten an, vier weitere sollten in dem einstündigen Polittalk von und mit Günther Jauch noch folgen. Als Gast neben Peer Steinbrück (SPD) in der Sendung vom 24.Oktober witzelte der 92-Jährige schließlich am Ende, dass seine geistige Stärke „vor allen Dingen“ den Zigaretten zuzuschreiben wäre. Das Publikum lachte und klatschte Beifall. Steinbrück, selbst Raucher, verzichtete auf den Nikotinkonsum in der Sendung, da er sich „den Posteingang, den Helmut Schmidt morgen bekommt, ersparen wollte.“

Knapp zwei Monate später kam tatsächlich Post - jedoch nicht für Schmidt, sondern für Mario Czaja, Senator für Gesundes und Soziales in Berlin: die Berliner Nichtraucherinitiative „Forum Rauchfrei“ erstattete beim Senator Anzeige gegen den Sender ARD, der dem

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Pro-Rauchfrei-Landesleiterin in Baden-Württemberg spricht mit Vertreter des Sozialministeriums

Wie in den meisten Bundesländern hapert es auch in Baden-Württemberg an der Umsetzung des Nichtraucherschutzgesetzes. Die dortige Landesvertreterin von Pro Rauchfrei e.V. hat mit dem Ministerialrat Jürgen Wuthe vom Sozialministerium Baden-Württemberg gesprochen. Warum der Nichtraucherschutz in Baden-Württemberg nicht effektiv funktioniere? Es gebe nicht genug Kontrollen und Ahndungen. Man müsse sich jetzt auf eine Verstärkung der Gesetzesausführung konzentrieren.

Warum wir Helmut Schmidt nicht anzeigen

Pro Rauchfrei lehnt eine Anzeige gegen Altkanzler Helmut Schmidt wegen Verletzung des Rauchverbots ab.

Deutschlands größter Nichtraucherverband Pro Rauchfrei lehnt es wie schon bei früheren Anlassen ab, Raucher, ob Kanzler oder nicht, bei Verletzung des Rauchverbots anzuzeigen.

Anlass für diese klare Stellungnahme des Vereins ist eine erneute Klage gegen Helmut Schmidt, der in einer Sendung mit Günther Jauch (wie gewohnt) geraucht hatte: "Man kann zwar mit einer Anzeige gegen Helmut Schmidt auf sich aufmerksam machen, aber dem Nichtraucherschutz dient sie nicht, ja im Zweifel schadet sie sogar. Die meisten Menschen haben kein Verständnis dafür, dass man einen Suchtkranken, als solchen muss man Helmut Schmidt sehen, mit Strafen belangen sollte", so Siegfried Ermer, Vorstandsvorsitzender von Pro Rauchfrei e.V.

"Wir gehen einen anderen Weg: Verantwortlich ist der Sender (bzw. bei Verstößen in Gaststätten der Wirt), denn er ist es, der das Rauchen

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Sie beobachten eine Missachtung des Rauchverbots? Wir helfen!

Der Nichtraucherschutz ist in den einzelnen Bundesländern in unterschiedlicher Ausgestaltung gesetzlich verankert. Doch was passiert, wenn es zu Verstößen gegen diese Gesetze kommt oder der Begriff „rauchfrei“ irreführend verwendet wird?
Welche Möglichkeiten bestehen, die Einhaltung des Nichtraucherschutzes auch tatsächlich sicherzustellen? Wie können Wettbewerbsverzerrungen durch Gastwirte gemeldet werden, die das Rauchverbot missachten?

Für den Einzelnen, der entsprechende Verstöße melden möchte, stellt es häufig eine Hürde dar, wenn er sich zunächst über die zuständige Behörde und die seinerseits erforderlichen Eingaben informieren muss. Dabei ist auch ist die Gefahr für unsachliche Anfragen erhöht, die von den Behörden weniger ernst genommen werden. Verstöße gegen die Nichtraucherschutzgesetze kontrollieren die Behörden grundsätzlich nicht von sich aus, da dies vom Gesetz nicht vorgesehen ist und auch keine entsprechenden Personalkapazitäten

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Der Politische Kommentar - Jedes Los ein Treffer: Bundesverdienstkreuz verkommt immer mehr zur Tombola

bananenrepublik

*** Selbstbedienung Bundesverdienstkreuz

*** Rechtsfindung nach Gutsherrenart

***Neue Hoffnung, neue Protestkultur in Deutschland

*** Prof. Wiebel gibt sein Bundesverdienstkreuz zurück

Was viele nicht wissen: In jeder Legislaturperiode bekommen ca. 30 Abgeordnete das Bundesverdienstkreuz erster Klasse, auch wenn sie bei der Tombola als Niete in der Lostrommel liegen.

Und damit das alles schön auf alle Parteien verteilt wird, bekommen sie, gemessen an ihrer Fraktionstärke, eine entsprechende Anzahl von Verdienstkreuzen.

Und der Bundespräsident Wulff, der schon 2005 von Pro Rauchfrei wegen Bestechlichkeit

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Anhörung im Hamburger Rathaus

Im Hamburger Rathaus fand am 03.12.2009 auf Antrag der SPD eine öffentliche Anhörung zur geplanten Änderung des Nichtraucherschutzgesetzes statt. Wie bekannt haben sich CDU und GAL (Grüne) auf einen Kompromiss geeinigt, nachdem zukünftig zwar in Eckkneipen geraucht werden darf, aber es ansonsten keine Raucherräume mehr geben soll. Ebenso keine Ausnahmen für Raucherklubs, Vereinsheime und Festzelte.

Nach dem Volksbegehren ist vor dem Volksentscheid!

Während sich Initiatoren und Nichtrauchervereine noch über den (verdienten) Erfolg freuen bereitet sich die Tabakindustrie auf einen Kampf vor. Deutschland ist einer der wichtigsten Absatzmärkte für Tabakprodukte weltweit und es ist naiv zu glauben, dass sich die Konzerne bereits jetzt geschlagen geben.

Die Nichtraucher haben gesprochen

Am heutigen Donnerstand, den 03.12.2009 ist es offiziell: Das Bayerische Volksbegehren für “echten Nichtraucherschutz” wurde erfolgreich abgeschlossen. Mehr als 1 Mio. Bayern sind mit ihren Ausweisen gewappnet in die Rathäuser gestürmt um für sauberere Luft zu stimmen und dem Wirtshausmief eine Absage zu erteilen. Es ist lange her, dass ein Volksbegehren derart Erfolg hatte und die 10%-Hürde genommen hat: Parteien müssen für ihren Einzug in den Landtag lediglich 5% der Wählerstimmen erhalten – davon profitierte beispielsweise die FDP in Bayern.

Erfolgreichstes Volksbegehren seit 1967 zwingt CSU zum Handeln

Mitinitiator des Volksbegehrens für echten Nichtraucherschutz, Siegfried Ermer von Pro Rauchfrei, sieht nach einem überaus erfolgreichen Begehren vor allem die CSU-Abgeordneten im Zugzwang.

„Der wahre Koalitionspartner für den Nichtraucherschutz in Bayern ist für die CSU nicht mehr die FDP, sondern die über 1 Million Bürger, die sich im Rahmen des Volksbegehrens für einen echten und nicht verwässerten Nichtraucherschutz ausgesprochen haben“, so der Vorsitzende des bundesweit aktivsten und größten Nichtraucherverbandes. Es ist nun endgültig der Beweis erbracht, dass die schlechten Wahlergebnisse der CSU nicht von den Rauchern, sondern von den Nichtrauchern verursacht wurden. Sie fühlten sich von der CSU verschaukelt.


Ermer dankt allen Bürgerinnen und Bürgern für das klare und überzeugende Votum, das selbst rückwärts gewandte...

Große Koalition als Sprachrohr der Tabakkonzerne

Erzählt man einfach so, was sich im Jahr 2006 im Bundestag abgespielt hat, dann klingt das wie die Verschwörungstheorie eingefleischter Nichtraucheraktivisten. Ist es aber nicht. Abgespielt hat sich ein gesundheitspolitisches Schurkenstück der besonderen Art: Der Verband der Cigarettenindustrie als Souffleur der CDU/CSU.

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Unser Chat wird gerade kräftig renoviert und wird bald wieder zur Verfügung stehen.

Wenn du Gast bist und Fragen an uns hast, kannst du diese ein Stück weiter unten stellen.

Die Fortschrittsverweigerer

Mit dem katastrophalen Pakt zwischen Bundesregierung und dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) soll den Bürgern Sand in die Augen gestreut werden. Der Plan scheint auch zu funktionieren. Immer wieder hört man von Nichtrauchern, dass sich etwas bewegt. Dabei werden oft nur die Fortschritte anderer Länder auf die eigene Situation übertragen.

Eigentlich sollte sich die Diskussion doch erübrigen: Tabakrauch ist erwiesenermaßen gesundheitsschädlich und tödlich. Die logische Konsequenz dieser in unzähligen wissenschaftlichen Arbeiten und Studien bewiesenen Tatsache sollte ein Verbot des Rauchens überall dort sein, wo sich Menschen in geschlossenen Gebäuden aufhalten.

Die Ohren bei den Verantwortlichen sind indes jedoch taub und die Augen blind. Nach wie vor drückt sich die Bundesregierung in unserem Land davor, dringend erforderliche Gesetze zum Schutz der Bürger zu erlassen.

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Giftstoffe im Tabakrauch

Viele Menschen wissen zwar, dass Tabakrauch Teer, Nikotin und andere Stoffe enthält - nur wenige wissen aber, was diese Stoffe im Körper anrichten. Grund genug, hier ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen.

Nachfolgend finden Sie eine Auflistung der bekannteren Giftstoffe im Tabakrauch, deren Wirkung auf den Organismus und (wenn bekannt) Einsatzgebiete dieser Stoffe in Industrie, Militär und Strafvollzug.

Teer

Teer verklebt die Flimmerhärchen in den Atemwegen und der Lunge. Dadurch bedingt kann beispielsweise Staub nicht mehr abgehustet werden. Als Folge davon lagern sich Staubpartikel und daran haftende Schadstoffe und Krankheitserreger in den Atemwegen und der Lunge ab.

Teer wird u. a. im Straßenbau verwendet und wurde im Jahr 2002 im Zusammenhang mit dieser Anwendung als überwachungsbedürftiger, gefährlicher Abfall eingestuft (Abfallschlüssel 17 03 01 - kohlenteerhaltige Bitumengemische).

Bei einem

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CDU/CSU - das Raucherzünglein an der Waage eines Nichtraucherschutzgesetzes

Nach fast einem Jahrzehnt ist das Thema eines Nichtraucherschutzgesetzes wieder aktuell. Doch nicht anders als im Jahre 1998 zeichnet sich keine Mehrheit für ein umfassendes Rauchverbot, gerade und besonders in Gaststätten ab. Hauptbremser ist wieder einmal die CDU/CSU, wenn man von der Verweigerungshaltung der FDP absieht.

Die Grünen und sogar die Linke sind mit großer Mehrheit dafür. Auch in der SPD ist wohl mit einer deutlichen Mehrheit zu rechnen, wenn sich denn endlich mal die Gesundheitsministerin persönlich dafür stark machen würde.

Und hier sind wir schon bei einem wesentlichen Grund für das Zerreden der wichtigen Initiative der SPD-Abgeordneten Lothar Binding, Carola Reimann und Margrit Spielmann. Während sich in unseren Nachbarländern jeweils die Gesundheitsminister an die Spitze der Nichtraucherbewegung gestellt haben, hält sich bei uns Frau Ulla Schmidt deutlich zurück. Sie werde sich erst an die Spitze der Nichtraucherbewegung

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Mehr Furcht vor der Chemie als vor dem Rauch

In einem scheinen sich alle einig zu sein: „Eine Welt ohne Chemie ist besser“. Aber was passiert mit Partygästen, die sich nach dem Essen eine Zigarette anzünden und krebserzeugende Chemie im ganzen Raum verteilen? Der Gastgeber lächelt und sagt hinterher: „Da kann man halt nichts gegen machen.“ Nichtraucher, die sich gegen das Rauchen in ihrer Umgebung wehren, werden als militante Anti-Raucher abgestempelt, die im besten Fall belächelt, im schlimmsten Fall beschimpft, aber in jedem Fall nicht ernst genommen werden.

Egal, ob Acrylamid in Pommes Frites, Dioxin in Bio-Eiern oder Semicarbazid in den Deckeln von Babynahrung – innerhalb kürzester Zeit weiß jeder Bundesbürger über Vorkommen und Bedrohungen der gefährlichen Chemikalien Bescheid und fürchtet sich davor. Chemophobia nennt der Fachmann die oft vielleicht übertriebene Angst vor der bösen Chemie, die wie der Bösewicht mit Pferdefuß pauschal als schlecht hingestellt wird. Doch was tut die chemische Industrie

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Tabakschmuggel

Zigaretten sind ein beliebtes Schmuggelgut, weil vom Gesetz­geber bei vergleichbarer Profit­marge wesentlich mildere Strafen angedroht werden.

Es wird geschätzt, dass mindestens ein Viertel der weltweit exportierten Zigaretten bei der Einfuhr falsch oder gar nicht deklariert werden. Insgesamt gelangen auf diese Weise zwischen 6 und 8,5 Prozent der weltweit hergestellten Fabrikzigaretten auf den Schwarzmarkt. Es wird davon ausgegangen, dass der Zigarettenschmuggel im Zeitraum 1990 bis 1995 um 73 Prozent angestiegen ist.

Etwa ein Drittel der weltweit als Exportware ausgeführten Zigaretten werden beim Import nicht mehr als solche deklariert. Dies entspricht einem Schwarzmarkt von 355 Milliarden Zigaretten, die größtenteils wieder illegal an Verbraucher in Hochsteuerländer verkauft werden. Ein Markt mit einem solch großen Volumen bedarf krimineller Organisation und einer vorausschauenden Planung für die ständig fluktuierenden Vertriebswege, wobei die Ware zur

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Militante Nichtalkoholiker, Nichtkokser und Nichtfixer

Die Diskussion über und um die Rauchverbote ist geprägt von der Annahme, dass man Rauchern Refugien, Bereiche, Ausnahmen und mehr zubilligen muss und danach die Rechtsprechung und die Gesetze auszurichten hat.

Ich bin der Meinung: Unsinn!

militaryEs ist weder Pflicht noch Aufgabe des Staates, Drogenmissbrauch oder Drogenkonsum zu fördern, zu dulden oder zu schützen. Dabei ist es unerheblich, um welche Art von Droge es sich handelt: Tabak, Alkohol, Cannabis, Heroin, Kokain etc. Mit der Bereitstellung und Förderung von Entwöhnungs- und Therapieangeboten, ergänzt durch Prävention und Aufklärung, haben Staat und Gesellschaft ihre Fürsorgepflicht mehr als erfüllt.

Rauchen ist keine schutzwürdige Handlung. Im Gegenteil, handelt es sich doch um das sicht- und riechbare

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Das Kasperletheater um den Nichtraucherschutz

»Der Berg kreißte und gebar eine Maus«

Versuch und Scheitern eines umfassenden und einheitlichen Nichtraucherschutzes in Deutschland.

kasperletheaterDie Deutschen sind ein jammerndes und selten zufriedenes Volk und doch sehr obrigkeitsorientiert, gehorsam und leidensfähig.

So leidensfähig wie die Millionen zwangsberauchter Menschen (gemeinhin „Nichtraucher“ genannt), die sich jahrzehntelang in ihr Schicksal (Belästigung, Ausgrenzung, Stigmatisierung, Körperverletzung, Krankheit, Tod) gefügt haben, weil ein skrupelloses, geldgieriges Drogenkartell aus Zigarettenkonzernen, Politikern, Wissenschaftlern und Richtern die Bevölkerung belogen („Passivrauch ist nicht schädlich“), verhämt („Der Raucher ist selbst schuld an seiner Sucht“) und betrogen (Parteien und

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Alkoholkonsum verringern

Ein öffentliches Rauchverbot in Deutschland könnte nicht nur zu weniger Rauchen führen, sondern auch den Alkoholkonsum verringern. Wie eine aktuelle Studie des RWI Essen zeigt, reduziert sich insbesondere bei Männern mit dem Tabak- auch der Alkoholkonsum. Zudem hat das Rauch- und Trinkverhalten der Eltern einen erkennbaren Einfluss auf das ihrer Kinder – je mehr die Eltern rauchen und trinken, desto mehr tut es auch der Nachwuchs.

Würde in Deutschland ein ­öffentliches Rauchverbot eingeführt, könnte dies auch dazu ­führen, dass weniger Alkohol getrunken wird. Das lässt sich aus einer aktuellen Studie des RWI Essen ­ableiten. In ihr wurde untersucht, wie es sich auf den Alkoholkonsum auswirkt, wenn um ein bestimmtes Maß weniger geraucht wird. Dabei gab es keine Hinweise darauf, dass ein Weniger an Zigaretten durch ein Mehr an Alkohol ersetzt wird. Vielmehr reduzierte sich insbesondere bei Männern mit dem Tabak- auch der Alkoholkonsum.

Für die Untersuchung

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Ablasshandel in Bayern

Die Ehrlichen sind immer die Dummen

Aktuelle Entwicklungen beim Nichtraucherschutz in den Ländern

Nach dem zunächst besten und klarsten deutschen Nichtrauchergesetz Deutschlands, das zudem in den ersten ­Wochen des Jahres sehr erfolgreich angelaufen war, hat nun in Bayern ein regelrechter Ablasshandel ­ein­gesetzt. Von der Öffentlichkeit weit­gehend unbemerkt ist nicht nur das Rauchverbot für Festbetriebe aufgehoben worden, sondern mit einer „Un­terlassungs­­empfehlung“ des bayerischen Gesundheits­ministeriums sprießen nun „Raucher­kneipen“ und „geschlossene Gesellschaften“ wie Pilze aus dem Boden. An manchen Orten ist eine Situation wie vor dem Gesetz eingetreten: Überall wird munter und ohne Gefahr einer Sanktionierung drauflos ­gequalmt. Besonders hervor tut sich der Münchener Statt­halter Blume-Beyerle, der wie sein historisches Vorbild Pontius Pilatus (ehemals römischer Statthalter in Judäa) seine Hände in Unschuld wäscht und mit seinen

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Protestnote für das Gesundheitsministerium

Bayerisches Gesundheitsministerium

München - Pro Rauchfrei zu Gast im Bayerischen Gesundheitsministerium. Gespräch über die beabsichtige Abschaffung des Nichtraucherschutzes durch die Koalition aus CSU und FDP.

Pro Rauchfrei mit neuem Internetauftritt

München - Mit einem vollständig neuen Internetauftritt startet Pro Rauchfrei in den Dezember. Noch wenige Tage, bis auch die gewohnten Aktionsmodule wieder verfügbar sind.

Aufmarsch der Narren

Pro Rauchfrei kritisiert Münchener Protest des Arbeitskreises zum Erhalt der Dorfwirtschaften

München - Am Montag, den 10.12., lädt der „Arbeitskreis zum Erhalt der Dorfwirtschaften und Kneipen“ (AEDK) zu einer „Prunksitzung“ in den Münchener Löwenbräukeller ein. Auf seiner Einladung ruft er zum „Protest gegen das totale Rauchverbot“ auf - und zwar alle Wirte, Raucher und Nichtraucher.

Der Verband Pro Rauchfrei - Lobby der Nichtraucher sieht diese Veranstaltung als Offenbarungseid einer Gruppe renitenter Wirte an, die mit falschen Aussagen alte Ängste schüren und neue erzeugen wollen.

„Die Initiatoren der Veranstaltung zeigen mit ihren Aussagen und Forderungen in erschreckender Deutlichkeit, was sie von demokratisch gefassten Beschlüssen des Landtags, von rechtsstaatlichen Prinzipien und Toleranz sowie Rücksichtnahme halten: Nichts. Im Gegenteil ist die Forderung des AEDK weder mit dem Grundgesetz der

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Pro Rauchfrei begrüßt Beschluss des BHG zum Nichtraucherschutz

München - Pro Rauchfrei e.V. - Lobby der Nichtraucher begrüßt den Beschluss des Bay. Hotel- und Gaststättenverbandes (BHG) für ein umfassendes Rauchverbot in öffentlichen Räumen und in der Gastronomie. Pro Rauchfrei sieht dadurch seine Linie bestätigt, in der Öffentlichkeit massiv für den Nichtraucherschutz zu werben. Ein umfassender Schutz vor Passivrauch ist auch in Deutschland möglich und notwendig.

Angestellte in Schankwirtschaften nur Menschen zweiter Klasse?

Berlin - Pro Rauchfrei e. V. - Lobby der Nichtraucher sieht im Ergebnis der Arbeitsgruppe einen faulen Kompromiss. Durch die beschlossenen Maßnahmen werden tausende Angestellte in Schankwirtschaften, Bars, Kneipen und Bierzelten zu Menschen zweiter Klasse abgestempelt, die keinen Anspruch auf gesunde Arbeitsbedingungen haben. Die angekündigten Ausnahmen verdeutlichen, dass der Einfluss der Tabaklobby auf die Union das Ergebnis negativ beeinflusst hat.

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