Schwarzer Tag für Bayern – CSU und FDP machen aus Gesundheitsschutz Raucherschutz

Pro Rauchfrei, der größte deutsche Nichtraucherverband, wertet die Abschaffung des Nichtraucherschutzes in Bayern als einen weiteren Schritt in die Parteiendiktatur. Mehr als 300.000 Beschäftigte im bayerischen Gastgewerbe werden künftig von gesunden Arbeitsbedingungen ausgeschlossen und gesundheitlich diskriminiert.

Was  die FDP unter Freiheit versteht zeigt der Zynismus aus einer Zuschrift an Pro Rauchfrei: „Jeder Angestellte hat nun die Möglichkeit auszusuchen, wo er arbeiten möchte. Zudem sind dies oft nur Aushilfskräfte in den Kneipen, somit erübrigt sich dies ebenfalls."

Pro Rauchfrei, der größte deutsche Nichtraucherverband, wertet die Abschaffung des Nichtraucherschutzes in Bayern als einen weiteren Schritt in die Parteiendiktatur. Mehr als 300.000 Beschäftigte im bayerischen Gastgewerbe werden künftig von gesunden Arbeitsbedingungen ausgeschlossen und gesundheitlich diskriminiert.

Was  die FDP unter Freiheit versteht zeigt der Zynismus aus einer Zuschrift an Pro Rauchfrei: „Jeder Angestellte hat nun die Möglichkeit auszusuchen, wo er arbeiten möchte. Zudem sind dies oft nur Aushilfskräfte in den Kneipen, somit erübrigt sich dies ebenfalls."

„Wenn Abgeordnete genötigt werden, gegen ihre freie Gewissensentscheidung ein Gesetz abzuschaffen, dem sie noch vor 18 Monaten mit überwältigender Mehrheit zugestimmt haben, dann zeigt dies, dass CSU und FDP keinen Skrupel haben, den demokratischen Parlamentarismus mit Füßen zu treten", so Siegfried Ermer, Vorstandsvorsitzender von Pro Rauchfrei.

Der Verband Pro Rauchfrei, der zusammen mit der ÖDP maßgeblich das Volksbegehren in Bayern initiiert hat, sagt besonders den „Wendehälsen" von CSU und FDP den Kampf an. „Wir werden es nicht widerstandslos hinnehmen, dass ein demokratisch beschlossenes Gesetz zum Schutz der Gesundheit, dessen Vollzug aber auf Anordnung der bayerischen Regierung ausgesetzt wurde, nun gegen den Mehrheitswillen der Bürgerinnen und Bürger sowie gegen jede Vernunft einem ‚Gefälligkeitsgesetz‘ für ein paar Tabaklobbyisten im Lande geopfert wird."

„Wir sind überzeugt, dass wir mit dem Volksbegehren die CSU in ihrer Glaubwürdigkeit erschüttern werden. Letztendlich werden in ein paar Monaten die Bürgerinnen und Bürger Bayerns zeigen, wo für die CSU und ihrem ‚Verführer‘ Seehofer der Ausgang ist", so Siegfried Ermer.

Wir haben nicht nur in Rekordzeit die nötigen Stimmen für ein Volksbegehren verdoppelt, wir haben auch unser Mandat für den Nichtraucherschutz in den letzten Wochen verdreifacht. Pro Rauchfrei vertritt nun die Interessen von mehr als 6.000 Bürgern in Bayern.

Großen Respekt zollt Pro Rauchfrei den Abgeordneten, die trotz massivem Psychoterror durch ihre Partei ihrem Gewissen und ihrem Versprechen für einen Nichtraucherschutz ohne Ausnahmen treu geblieben sind.

Pressekontakt

Dipl.-Kfm. Siegfried Ermer
Vorstand/Pressesprecher
Pro Rauchfrei e.V.
Tel. 0171 - 7718245