Offenbarungseid einer gescheiterten Drogenbeauftragten

29.12.2012  Als ob sich die FDP nicht schon genug als Klientelpartei blamiert hätte, will sie nun ihren liebsten Gönnern, der Pharma- und der Tabakindustrie, weitere Zugeständnisse machen.

Sog. Nikotinersatzpräparate der Pharmaindustrie sind nach Ansicht von Pro Rauchfrei völlig ungeeignet, mit dem Rauchen aufzuhören. Die beste Methode ist und bleibt eine Bewusstseinsänderung beim Raucher und in der Gesellschaft.

„Deshalb verhilft der Vorschlag von Frau Dyckmans, die Krankenkassen sollten solche Medikamente bezahlen, der Pharmaindustrie zu mehr Gewinn, und der Tabakindustrie schadet er nicht, weil diese Arzneimittel nicht wirklich helfen“, meint Siegfried Ermer, der Bundesvorsitzende von Pro Rauchfrei.

Besser wäre es, Frau Dyckmans würde sich endlich für ein bundesweit einheitliches Rauchverbot einsetzen. Das ist nach Ansicht von Pro Rauchfrei die wirksamste Waffe gegen die Nikotinsucht und der beste und billigste Gesundheitsschutz für alle Menschen.

Pressekontakt:
Siegfried Ermer
Vorstand/Pressesprecher
Pro Rauchfrei e.V.